Translate

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Endlich lange Haare: African Threading zum Strecken (1)

Hallo Ihr Lieben,
heute möchte ich Euch nochmals eine tolle Technik zum Haarestrecken nahebringen: das African Threading.
 
Bezug nehmend auf meinen vorletzten Post mit dem Thema "Shrinkage" und "Was tun?" will ich den Faden aufgreifen:
Leider erscheinen die Locken in fast jeder Frisur letztendlich wesentlich kürzer als sie eigentlich sind.
 
African Threading zeigt eigentlich als einzige Frisiertechnik annähernd die tatsächliche Haarlänge.
 
Da sicher viele unserer Kinder zwischendurch auch gerne mal ihre wirklich langen Haare zeigen möchten, ist dies vielleicht eine gute Lösung, oder?
 

 
Ein weiterer Vorteil ist, dass die Haare - wenn sie dann ganz trocken sind - aus dem African Threading leicht "weiterverarbeitet" werden können. Und das ganz ohne Glattföhnen oder chemisches Relaxen ...

Diese Technik ist einfach unschlagbar, um die Haare u.a. auf das Cornrowen vorzubereiten, oder wenn Eure Kinder sich einfach mal mit ihrer "eigentlichen, wirklichen" Haarlänge präsentieren wollen.
 
Eine super Anleitung hierfür (besser, als ich es in Worten hier ausdrücken könnte), findet Ihr über den Link von GirlsLoveYourCurls:
 

Oder hier noch eine zweite Anleitung, vorgestellt als Alternative zu Individual Braids ....
https://www.youtube.com/watch?v=7W5fqjVQ3JU
 
Eine Kurzbeschreibung von mir über die Technik findet Ihr im Post (ganz am Ende, nach all den anderen Frisiertechniken):
https://www.blogger.com/blogger.g?blogID=3694063439723567122#editor/target=post;postID=6229884373714175903;onPublishedMenu=allposts;onClosedMenu=allposts;postNum=57;src=postname
 
Der einzige "Nachteil" am African Threading ist, dass die Haare beim engen Abbinden so zusammengepfercht werden, dass die Zöpfe doch relativ dünn aussehen....(Dafür im nächsten Post eine Möglichkeit aus der Trickkiste)..
 
 
 
Weil meine Süße die einzelnen Strähnen "zu fitzelig" fand, wollte sie dann am nächsten Morgen doch lieber daraus einen Pferdeschwanz gebunden bekommen.


 
 
Ich finde, an ihrer Körperhaltung kann man ganz gut erkennen, dass sie sich damit wohl fühlt :-))))

Damit wünsche ich Euch eine schöne letzte Adventswoche und erholsame und harmonische Feiertage,
Kirsten

 


Freitag, 8. Dezember 2017

Winterfrisur- helmuntauglich

Hallo Ihr Lieben,

da aufgrund der Weihnachtsfeier das Reiten in dieser Woche ausfällt, habe ich die Gelegenheit genutzt und eine nicht-helmtaugliche Frisur ausgesucht, die auch speziell für die kalte Jahreszeit hilfreich ist, weil sie nicht so viele Scheitel hat.
 
Wie immer habe ich nach dem Waschen die Haare in zwei Zöpfen einige Tage gestreckt. So lassen sich die langen Haare viel leichter zu Cornrows flechten, finde ich.
 
Die Frisur besteht aus vier Cornrows, - ja nur vier :-) , die sich am Hinterkopf treffen und dann jeweils als Zöpfe weitergeflochten und am Ende mit einem Snap verschlossen werden.
Um die "Nicht-Helmtauglichkeit" zu unterstreichen, habe ich die Zöpfe recht weit oben auf dem Kopf zusammengebunden.


 
 
 Um den Scheitel immer mal leicht zu variieren, habe ich ihn nicht direkt auf "Nasenhöhe" angelegt, sondern etwas mehr seitlich.


Insgesamt war das ganz einfach und hat nicht lange gedauert.
Ja, das war`s schon mit der Winterfrisuren-Idee für heute!

Habt eine schöne Adventszeit !!!
Liebe Grüße,
Kirsten

Dienstag, 21. November 2017

Shrinkage...Was tun?

Hallo Ihr Lieben,
heute ein paar Gedanken zum Thema "Shrinkage" und "Was tun?"
 
Neulich habe ich mal wieder einige frühere Posts durchgelesen und dabei ist mir aufgefallen, dass ich Euch die Haare meiner Süßen auf den Fotos fast nur in gestrecktem Zustand zeige.
Vielleicht denkt Ihr deshalb: "Haha, sie hat ja leicht reden...bei meiner Tochter sind die Löckchen aber viieel kleiner"....
 
Dem Verdacht möchte ich mal vorsichtig widersprechen...
Hier ist mal ein kleiner Eindruck der Locken meiner Tochter, wie sie in natura sind.
(Man beachte den Durchmesser der kleinen gekringelten und maximal zusammengeschrumpften Locke links, die auseinander gezogen übrigens ein 10cm langes Haar ergibt...)
 
 
Wenn die Haare frisch gewaschen sind, und ich eine Strähne nur mit der Hand langgezogen habe, sieht es so aus:
Also ähnlich wie bei Euren Kindern, nehme ich an...
 
 
Diese Strähne ist eigentlich soo lang, also ein paar Zentimeter unter Achselhöhe:
 
 
Und sie rutscht nach dem Loslassen sofort wieder in ihre geschrumpfte Länge zusammen. (An den Falten auf dem T-Shirt-Umhang könnt Ihr vergleichen, dass sie vorher bis zum unteren Bildrand ging...)
 
 
So, da wären wir nun bei der hartnäckigen Präsenz des Phänomens "Shrinkage".
 
Es ist einfach die Haarstruktur unserer Kinder in ihrer eigenen, wahrhaftigen Erscheinung, weswegen sich die Locken so "zurückhaltend" zeigen.
Wir können uns darüber ärgern, wundern, staunen, seufzen,  wieder ärgern, dann resignieren und ....aufgeben????
 
NIEMALS !!! (schlage ich zumindest vor) 
 
Ich möchte Euch ermutigen, Euch der Herausforderung zu stellen :-)
 
Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht direkt einen Tipp parat hätte:
Im mittlerweile jahrelangen Bemühen, die Löckchen nach dem Waschen ohne Verknoten frisierbar zu machen, sehe ich inzwischen die beste Möglichkeit darin, die gewaschenen, noch feuchten Haare direkt nach dem Kämmen mit den Klammern erst zu strecken -
 

und sie danach - wenn alle Haare gekämmt sind - zum Trocknen in nur wenige Zöpfe (2-4) zu packen und so gestreckt trocknen zu lassen. So sind sie zwar immer noch etwa 50% geschrumpft...

 

Aber dadurch werden die Locken schon mal deutlich handhabbarer zum späteren Frisieren, das kann ich Euch versprechen!
 
So, Ihr Lieben, das waren meine Vorschläge, damit Ihr Euch nicht unterkriegen und in Eurer Freude an den Löckchen durch das Shrinkage nicht beirren lasst ;-)
Ein schönes Wochenende wünscht Euch
Kirsten
 


Montag, 13. November 2017

Waschen in Twists

Hallo Ihr Lieben,

Immer wenn meine Süße Twists trägt, bin ich begeistert, wie gut das Waschen damit funktioniert.

Viele Schritte, die sonst nötig sind, erübrigen sich dann beim Waschen, und das spart Zeit:

- kein vorheriges Frisuren-Öffnen
- kein vorheriges Schnell-Flechten in 6-8 "Waschzöpfe"
- keine Übergangsfrisur nach dem Kämmen, um die Haare zu strecken
- einfach überhaupt keine "Zwischenschritte" bis zur nächsten Twistfrisur

Hier eine kleine Fotostrecke, bei der die Haare ohne Ganzkörperbad gewaschen wurden:
Schritt 1: Shampoonieren
 
Schritt 2: Shampoo auswaschen


Schritt 3: Kur ins Haar, drei dicke Twistzöpfe machen, mit Haube plus Handtuch abdecken, einwirken lassen und nach ca. 30 Minuten wieder auswaschen

 

 
Schritt 4: Haare mit Leave in Conditioner pflegen und zusammenbinden, damit sie nicht zu sehr tropfen


Schritt 5: Dann die einzelnen Twists aus dem Knoten herausziehen, vorsichtig kämmen und einfach neu twisten.

Hierfür können meist die "alten" Abteile wieder genommen werden, das spart zusätzlich Zeit. Hiervon habe ich leider kein Foto, aber Ihr könnt Euch vorstellen, was ich meine, oder?

Spart das nicht eine Menge Zeit?
Welche Lieblings-Waschfrisuren habt Ihr denn?

Viele Grüße,
Kirsten

Freitag, 27. Oktober 2017

Föhnen mit der Warmluftbürste

Hallo Ihr Lieben,
heute bekommt Ihr einen ungewöhnlichen Post von mir: Über das Halb-Trockenföhnen mit der Warmluftbürste.
 
Ich habe die Warmluftbürste bei Roßmann für 9,99 Euro gefunden und war sofort neugierig. Wir haben sie also ausprobiert.
 
Der Grund ist folgender:
Beim "Vortrocknen" der gewaschenen und gekämmten Haare in einer "Streckfrisur" (z.B. dicke Zöpfe) ergibt sich nämlich bei meiner Tochter aufgrund der Haarfülle ihrer Löckchen immer das Problem, dass es EEEEWIG dauert, bis sie einigermaßen trocknen. Die Haare sind selbst nach zwei Tagen z.B. in dicken Zöpfen immer noch sehr feucht nach dem Öffnen. 
Und wenn ich dann die Endfrisur, z.B. Cornrows o.ä. flechten will....das kennt Ihr vielleicht?
Dann kringeln sich die Löckchen in der kurzen "freien" Zeit nämlich ganz schnell wieder munter zusammen ein, und das macht das Flechten echt komplizierter und schwerer, wie ich finde, bzw. ist in meiner Cornrow-Anfangszeit meine Motivation regelmäßig daran bergab gegangen...
 
Da schien mir die Idee einer Warmluftbürste wie gerufen.
 
Jaaaa, ich weiß: Das ist ein ähnliches Prinzip wie bei einem Föhn, und ich kenne den Satz: "Föhnen ist böse zu den Locken"!
Aber hier kommt die Luft nicht so heiß raus, und es ist auch eine Frage der Föhndauer, dachte ich mir...
 
 
Ich hatte jedoch schon richtig Respekt vor den Borsten, die zwar aus Kunststoff sind, aber in denen sich die Haare doch beim Abwickeln verwirren können....
ABER:
Es gibt einen Schiebehebel, der die Borsten ins Innere zieht:
 
 

Das hat den großen Vorteil, dass die Rolle dann ganz glatt ist, so dass die Haare danach leicht wieder abgleiten:
 

Ich habe aus "Überföhn-Sorge" jeweils die dicken Strähnen einzeln  aus dem Vierer-Zopf genommen,

und sie lediglich für einige Sekunden eingerollt.
 

Dann den Hebel verschoben und die Haare wieder ausgerollt.


Gestreckt waren sie ja vorher schon durch die dicken Zöpfe, aber nun waren sie etwas trockener.
Dann habe ich sie wieder miteinander verflochten, um sie zu Ende trocknen zu lassen. 
Mein Fazit:
Das Trocknen ging insgesamt definitiv schneller damit!
Die kurze Föhndauer hat den Löckchen nichts angetan, da habe ich nachgeschaut!
Für knapp 10 Euro kann man da eigentlich nichts falsch machen, WENN man darauf achtet, dass die Haare wirklich nur kurz aufgerollt und nur warm geföhnt werden.
 
So, Ihr Lieben, das war mein Trocken-Tipp für heute.
Habt Ihr auch ähnliche oder andere Erfahrungen mit dem Lockenstab gemacht?
Wenn ja: Teilt sie mit mir, mit uns, dann lernen wir alle daraus! :-)

Herbstliche Grüße,
Kirsten
 
 

Samstag, 14. Oktober 2017

Chunky Yarn Twists

Hallo Ihr Lieben,
hier sind wir wieder, zurück aus den Herbstferien, die mal wieder viel zu kurz waren, mit einer neuen Frisurenidee, die Euch vielleicht inspirieren kann.

 
Diesmal wollte ich "was Schnelles"....haha....als ob irgendjemand Wert darauf legen würde, dass das Frisieren besonders lang dauern sollte... :-)
 
Ich habe mich erinnert, dass eine liebe Freundin mal Yarn Twists mit besonders dicker Wolle gemacht hat. 
Diese Idee fand ich gut! Denn es werden schöne "chunky" Twists, und auch nicht so viele, dass es übermäßig lange dauern würde. Sicher halten sie auch nicht so lange wie dünnere Twists, aber den Look fand ich damals schon cool.
 
An diese Idee habe ich mich erinnert und daher meine dickste Wolle hervorgeholt.


Von der "Streckfrisur" nach dem Waschen (zwei dicke gekämmte Zöpfe) habe ich den Mittelscheitel beibehalten und jede Kopfhälfte in acht, etwa gleich große Abteile geteilt.
 

 
Die Wolle habe ich jeweils vor dem Twisten neu abgeschnitten (immer an die Haarlänge angepasst und etwas länger als die Original-Löckchen) und jeweils zwei Wollfäden mit den beiden Strähnen vertwistet, so dass pro Twist insgesamt vier Wollfäden heruntergedreht wurden.
Beim Twisten habe ich zur Pflege noch ein wenig Conditioner mitverarbeitet und dann jede Strähne nochmal durchgekämmt, so dass die vorher getrockneten Haare wieder gut angefeuchtet wurden. Am Ende habe ich die Wolle einfach verknotet.
Das wurden 16 schöne dicke Twists !!!
Das Frisieren hat (mit Kämmen) nur knapp eine Stunde gedauert :-)
 
Abends hatten die Twists noch etwa alle eine gleiche Länge.
 

Aber nach dem Trocknen am nächsten Tag hatten sie ihr Eigenleben entdeckt... Einige sind länger geblieben, andere haben sich etwas zurückgezogen.

 
Insgesamt gefällt mir diese Schnell-Frisur, und ich schätze, dass sie so ca. zwei Wochen lang überleben wird.

Welche schönen Frisuren-Inspirationen könnten wir denn von Euch übernehmen ?
 
Viele Grüße und einen guten Schulstart nach den Herbstferien für Euch und Eure Kinder !
Kirsten

Dienstag, 10. Oktober 2017

Meine Süße frisiert selbst

Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch keine Frisurenideen von mir vorstellen, sondern meine Süße hat ihren Frisierkopf genommen und ist selbst kreativ geworden:


Währenddessen war sie hochkonzentriert bei der Sache :-))

Und sie hat eine schöne Frisur entworfen, wie ich finde !
Viele herbstliche Grüße,
Kirsten

 


Sonntag, 17. September 2017

Lassen sich große Löckchen leichter kämmen als kleine?


Hallo Ihr Lieben,

gestern ist mir beim Kämmen zum wiederholten Mal etwas aufgefallen, zu dem ich einfach keinen Grund als Ursache ausmachen kann, und davon möchte ich Euch heute berichten und Euch nach Euren Gedanken hierzu fragen.

Zunächst einmal:
Meine Tochter hat auf ihrem Kopf an  verschiedenen Stellen unterschiedliche Löckchen:
- Hinten im Nacken sind sie sseeehhhrrrrr klein und sehr trocken, und die Haare wachsen extrem dicht
- Oben auf dem Kopf sind sie zwar etwas weniger trocken, aber genauso klein gekringelt und wachsen ebenfalls richtig dicht
Vorne bzw. seitlich neben der Stirn sind die Löckchen jeweils größer und weniger trocken und wachsen auch viel weniger dicht.

Nun war meine Vermutung immer gewesen, dass sich größere Löckchen viel besser kämmen lassen als klitzekleine, zumal die größeren Löckchen ja bei ihr auch viel weniger dicht wachsen, also es einfach viel weniger Haare pro Fläche sind.
 
Aber Irrtum! 
Das Kämmen dauert vorne bzw. an den Seiten vor den Ohren relativ gesehen (pro Fläche) länger und die Löckchen sind viel schwieriger zu entwirren als z.B. hinten das dichte Nackenhaar.
(Dazu kann ich sagen, dass die Haare überall etwa die gleiche Länge haben, also kann es nicht am "Haaralter" liegen...).
 
Außerdem gibt es bei den größeren Löckchen an den Stirnseiten jedes Mal beim Kämmen mehr "Shedding" als hinten und oben auf dem Kopf, also mehr Haare, die im Kamm hängenbleiben bzw. altersgemäß ausgefallen sind und nun ausgekämmt werden.
 
Ich habe hierfür überhaupt keine Erklärung.....!?
 
Meine Fragen an Euch: Habt Ihr das bei den Haaren Eurer Kinder auch beobachtet?
Habt Ihr eine Erklärung hierfür, die mir hilft, das zu verstehen?
 
Ich würde mich total über Eure Meinung/ Erfahrung hierzu freuen !
 
Viele lockige Grüße,
Kirsten 
 
 

Freitag, 8. September 2017

Puschelzöpfe zum schnelleren Trocknen

 
Hallo Ihr Lieben!
 
Kennt Ihr das auch?
Die Haare Eurer Kinder sind gewaschen, vielleicht auch schon in "Übergangs-Streck-Frisur", aber es DAUERT einfach sooo lange, bis sie darin getrocknet sind? Ihr habt aber vielleicht wegen aller möglicher anderer Termine nur ein begrenztes Zeitfenster zum Frisieren ...?
 
Neulich hatte ich es einfach etwas eiliger als sonst, die "endgültige" Frisur zu beginnen, und da sollten die Haare einfach etwas schneller als in den üblichen zwei Tagen trocken werden.
 
Die Locken meiner Tochter waren - wie meistens zur Zeit - nach dem Waschen und Kämmen in zwei dicke Zöpfe gebunden.
 
 
Diese Zöpfe habe ich am nächsten Abend wieder geöffnet...und ihre Haare waren natürlich immer noch feucht.
 
Also habe ich sie geöffnet und mit drei schwarzen Haargummis auf jeder Seite einfach in "Puschelzöpfe" gebunden, weil ich mir davon versprach, dass so etwas mehr Luft an die einzelnen Haare gelangen kann.
(Die Enden habe ich umgeschlagen und in das Gummi zurückgesteckt, so dass keine Enden frei herunterhängen.)
 
 
Und siehe da....die Haare waren nach einem weiteren Nachmittag richtig getrocknet und konnten direkt in die neue Frisur.
 
Abgesehen von diesem Vorteil fand ich diese "Puschelzöpfe" auch ziemlich süß...
 
Und darum wollte ich diese Idee mit Euch teilen :-)
 
Viele Grüße und ein schönes Wochenende wünscht Euch allen
Kirsten


Mittwoch, 23. August 2017

Frizz-weg-Trick

Hallo Ihr Lieben,
heute möchte ich Euch einen ganz einfachen Frizz-weg-Trick beschreiben!

Das Hilfsinstrument hierfür habt Ihr sicher auch zu Hause: Einen Beader.
Ja, eigentlich ist der dafür da, schöne Perlen ins Haar zu fädeln, ABER er kann noch mehr !!
 
Auf dem ersten Foto seht Ihr oben auf dem mittleren Flat Twist einige Lockenhärchen, die sich da herausgewagt haben und gemütlich miteinander frizzen :-)

 
Hier kommt der Beader zum Einsatz!
 
Als Erstes führt Ihr ihn zuerst durch den Twist/Zopf o.ä. HIN zu den Härchen.
Als Zweites fädelt Ihr die Ausreißer-Härchen durch die Beaderöffnung durch.
(Kann man das erkennen, die dünnen Frizz-Härchen, die ich zwischen Daumen und Zeigefinger halte??)
 
 
Als Drittes zieht ihr den Beader samt der Ausreißer wieder durch den Zopf o.ä. durch d.h. zurück, so dass Ihr ihn wieder ohne alles in der Hand haltet.


Und siehe da!!  Die kleinen Ausreißer sind schön verstaut in der "Haar-Garage".
So einfach geht das :-)
Liebe Grüße an Euch alle!
Kirsten

Samstag, 5. August 2017

Vier-Strähnen-Zopf als Streck-Idee

Hallo Ihr Lieben,
die Sommerferien sind (hier) schon wieder vorbei, die Haare gewaschen, gepflegt und gekämmt. Nun sollen sie als Vorbereitung für die Schulbeginn-Frisur gestreckt werden.
 
Diesmal waren mir die üblichen zwei dicken Seitzöpfe irgendwie zu langweilig.
Vom Kämmen blieben auf jeder Seite vier Abteile sichtbar. Mit denen ist doch was anzufangen, dachte ich :-)


Dieses Mal werde ich einen Vier-Strähnen-Zopf daraus machen, um die Haare in geflochtenem Zustand - wie immer über 1-2 Tage - trocknen zu lassen.

In diesem Post habe ich erklärt, wie das mit den Vier Strähnen funktioniert:
https://lockenzoepfchen.blogspot.de/search/label/Vier-Str%C3%A4hnen%20Zopf

Nach dem Prinzip "drüber-drunter-drüber" habe ich die vier Strähnen solange miteinander verflochten, bis die erste Strähne (vom Vorderkopf) zu kurz war, um sie weiter mit zu flechten.
Diese wurde dann einer anderen zugeteilt, und so wurde auf der Hälfte aus dem Vierer- dann ein "normaler" Dreier-Zopf.
Wie auf dem Foto zu erkennen, waren es etwa knapp unter Ohrläppchen-Höhe nur noch drei Strähnen.
 
Wie Ihr seht, ist die Zopf-Technik - ob Vierer- oder "normaler" Zopf - toll, um die Haare so zu strecken, dass schon noch sichtbar ist, dass es Löckchen sind, die aber dann auch als "lange Haare" einfach schneller und ohne Verknoten in schöne Frisurenideen weiterzuverarbeiten sind.

 
Ich wünsche Euch allen einen guten Schulzeit-Beginn bzw. schöne Restferien !!!
Liebe Grüße,
Kirsten
 





Freitag, 23. Juni 2017

Box Braids mit African Threading Teil III - Das Öffnen der Braids

Hallo Ihr Lieben,
heute kommt Teil III - das Öffnen der Braids aus African Threading.

Wie im ersten (und zweiten?) Teil bereits erwähnt, habe ich mir hiervon die größte Zeitersparnis erhofft im Vergleich zu geflochtenen Box Braids mit Kunsthaar.
Und? Und??
JAAAAAA, es ging wirklich vergleichsweise rasch :-)

Zuerst möchte ich festhalten, dass die Zöpfe nach knapp 5 Wochen geöffnet wurden.
Von außen sahen sie aber noch einigermaßen gut aus.....naja, es lugten schon einige Löckchen hervor, aber insgesamt hätte ich nicht gedacht, dass sie nach fast 5 Wochen lang so unversehrt aussehen.
 
 
Besonders die Zopfanfänge oben am Kopf waren alle noch total "sauber" und frizz-frei durch den mehrfach gewickelten Faden, der die Löckchen zusammenhielt.
 
Ich hätte sie also wirklich noch länger drin lassen können, aber
a) hat die Tatsache, dass die Eigenhaare durch die Ummantelung im Kunsthaar so wenig befeuchtet und gepflegt werden konnten, mich etwas unruhig gemacht im Hinblick darauf, wie die Haare dann nach dem Öffnen aussehen würden und ob dann viele Knoten drin wären u.a. (Diese Methode sollte ja vor allem eine Zeitersparnis sein und nicht mit brüchigen, trockenen, verknoteten Löckchen enden.)
b) hatte ich sie am Ansatz nicht so fest gespannt eingewickelt, daher waren nach den Wochen die Ansätze dann auch schon richtig weit rausgewachsen, und das sieht dann halt so aus, als ob "man sie jetzt doch langsam mal öffnen könnte....".
 
ALSO ging es dann ans Öffnen der Braids:

Hierfür habe ich sie jeweils zuerst am Ende ca. 1 cm abgeschnitten, so dass das harte, angebrannte Endteil weg fiel.



Dann habe ich mit dem Stiel des Kammes den Faden aufgenommen und gelöst, d.h. ihn immer ein paar Zentimeter höher aus den Haaren gezogen. 
 

Oben am Haaransatz angekommen habe ich zwei verschiedene Methoden benutzt: (je nachdem, was besser funktionierte..)
Entweder
1)  habe ich den Faden solange rückwärts abgewickelt, bis sich die Kunsthaare von den Eigenhaaren gelöst haben und die umgeschlagene Hälfte des Kunsthaares optisch zu erkennen war. (Und endlich -nach WOCHEN- kamen die Original-Löckchen wieder zum Vorschein :-))
 
 
 Oder aber:
2)Wenn es einmal nicht ging, (weil z.B. die Einschnürung oben zu fest oder verwickelt war, und sich der Faden also nicht so einfach rückwärts wickeln ließ), dann habe ich GANZ VORSICHTIG mit einer Schere den Knoten abgeschnitten (wenn der sichtbar war), bzw. den dicht umwickelten Faden an der Einschnürung angeschnitten. (Hierbei muss man aber höllisch aufpassen, dass keine Eigenhaare sich in die Schere verirren...ging bei uns aber problemlos, d.h. ohne Verlust.)
 
Die Kunsthaare habe ich dann auf ihre ganze Länge ausgeklappt und rausgezogen, d.h. nach unten an den Eigenhaaren "vorbei" durch die Fadeneinschnürung raus gezogen. Das ging meistens ganz gut.
 
Was dann übrig blieb, war meist noch ein Rest vom einschnürenden Faden in den Eigenhaaren. Weil  dann die Eigenhaare alleine im Volumen aber dünner sind, ist die Einschnürung dann wesentlich lockerer.
Diese Faden-Einschnürung kann dann ziemlich leicht zwischen Daumen und Zeigefinger an den Haaren entlang nach unten geschoben und entfernt werden. (Auf dem unteren Foto habe ich sie schon etwas nach unten geschoben).


Da haben sie wieder durchgeatmet, die Original-Löckchen !!!


Und hier flogen die Kunsthaarsträhnen hin ... haha...


Was mich wirklich erstaunte, war, dass die Haare sich gar nicht trocken oder ungepflegt , sondern im Gegenteil weich und gesund anfühlten.
(Vielleicht liegt das aber auch nur daran, dass wir am Nachmittag des Öffnens im See baden waren....?)
Dennoch habe ich zuerst einen Leave-In-Conditioner reingeschmiert....

 
und sie vor dem Waschen am nächsten Tag über Nacht in lockere Twists gedreht, - immer so ca. 4 oder 5 Strähnen zusammen, so dass von den 50 Braids am Ende noch 14 Twists übrig blieben.
 

So ging unser erster "Kunsthaar"-Versuch mit African Threading erfolgreich zu Ende, und ich muss sagen, ich bin echt zufrieden mit dem Ganzen. :-)

Wenn Ihr das auch ausprobiert habt / ausprobieren mögt, warte ich gespannt auf Euer Fazit !